Online Poker

In diesem Teil von CasinoVerdiener.com haben wir ein erklärtes Ziel: Wir wollen Dich zu einem gut informierten und erfolgreichen Online Pokerspieler machen!

Damit Du Dich von Anfang an beim Pokern sicher fühlst, empfehlen wir Dir, Poker für Anfänger zu lesen, die Dir die Grundzüge und Poker Regeln von Low-Limit Texas Holdem beibringt. Wenn Du Dich schon mit Online Texas Holdem auskennst, dann gehe gleich zum nächsten Teil, Poker für Fortgeschrittene, um Dein Spiel weiter zu verbessern und Deine Fähigkeiten zu vertiefen. Anschließend kannst Du Dich dann für einen der Pokerräume entscheiden, die wir nach ausführlichen Tests besonders empfehlen können. Hier sind unsere Top 10 Pokerräume:

Top 10 Pokerräume: Die besten Online Poker Rooms

# Pokerraum Bewertung % Bonus Bonuscode  
1. 88 $ 100 % 400 $
Testbericht
Jetzt spielen!
2. 200 % 1400 €
Testbericht
Jetzt spielen!
3. 200 % 1000 €
Testbericht
Jetzt spielen!
4. 100 % 600 €
Testbericht
Jetzt spielen!
5. 20 € 200 % 2020 €
Testbericht
Jetzt spielen!
6. 200 % 2000 €
Testbericht
Jetzt spielen!
7. 200 % 2000 $
Testbericht
Jetzt spielen!
8. 200 % 1000 €
Testbericht
Jetzt spielen!
9. 125 % 500 $
Testbericht
Jetzt spielen!
10. 200 % 1000 $
Testbericht
Jetzt spielen!

Das Besondere an Online Poker

Poker online Spielen hat besonders viele Vorteile für Neulinge und Amateurspieler. Mehr noch als Roulette oder Black Jack hat Poker mit Strategie und den richtigen Entscheidungen zu tun. Poker ist für die klassische Spielbank nicht besonders profitabel, da der Aufwand für Personal und Räume verhältnismäßig groß ist. Das Poker-Angebot ist dementsprechend bescheiden. Online Casinos haben den Vorteil, dass viele solcher Kosten wegfallen und somit ein breites Angebot vorgelegt werden kann.

Poker online spielen Online Poker birgt viele Vorteile für die Spieler

Ein großer Vorteil für Dich und andere Spieler ist der kleinere Mindesteinsatz, der dadurch möglich gemacht wird. Gerade für Anfänger und Spieler, die Training brauchen, ist Poker-Software sehr hilfreich. Der Ablauf ist zwar schneller, aber die Hinweise unterstützend. Online Poker zu spielen ist generell einfacher als traditionelles Poker!

Noch ein Bonus: Bei vielen Pokerräumen kann man sich bei Onlineturnieren für größere Turnier qualifizieren. Wer richtig gern Poker spielt, hat hier vielleicht einmal eine Riesenchance. Der berühmte Spieler Chris Moneymaker hat es vorgemacht: Er hat 2003 beim Pokerraum Pokerstars online gespielt, einen Platz in Las Vegas gewonnen und ist um Millionen von Dollar reicher wieder nach Hause gefahren.

Bonus zum Poker Spielen

Wie bei guten Online Casinos üblich, erhältst Du auch im Pokerraum einen Bonus. Solch einen Bonus wirst Du natürlich in keiner normalen Spielbank finden. Nur Online Casinos bieten einen Echtgeld-Bonus für zum Poker Spielen an. Die perfekte Gelegenheit ein paar Trainingsrunden einzulegen, ohne Angst um sein Geld haben zu müssen. Einen tollen Einstiegsbonus, den wir allen empfehlen können, bietet zum Beispiel der 888 Pokerraum.

Eine besondere Eigenart beim Online Poker ist, dass Du Deinem Gegenüber nicht direkt ins Gesicht schauen kannst. Dadurch machst Du Deine Entscheidung nicht so sehr von körperlichen Reaktionen Deiner Mitspieler abhängig. Das ist ein großer Unterschied zum traditionellen Poker. Das Gute daran ist, dass auch Du kein „Pokerface“ brauchst, das sich manche Spieler erst über Jahre erarbeiten müssen. Statt krampfhaft zu versuchen keine Reaktion zu zeigen, kannst Du Dich also entspannen und Dich ganz auf Dein strategisches Vorgehen konzentrieren.

Online Poker bietet also eine Menge Vorteile, die der Spieler bei normalem Poker nicht nutzen kann.

Poker und der Wilde Westen

Kaum ein Kartenspiel passt besser zu wilden Schießereien, Goldrausch und Büffeljagd. Es ist kein Klischee, dass Poker als Spiel der Outlaws und Revolverhelden galt. Seine Ursprünge soll es in verschiedenen Kartenspielen haben, hauptsächlich vom Spiel „Poch“ oder französisch „poque“ abgeleitet. Nachgewiesen ist der Name Poker das erste Mal um 1836. Genau zu dieser Zeit erblickte Bill Hickok, bekannt als Wild Bill, im mittleren Westen das Licht der Welt.

Wild Bill Hickok

Pokern kann tödlich sein - jedenfalls war es das für Wild Bill Hickok

Er spielte für sein Leben gern Draw Poker – im wahrsten Sinne des Wortes. Sein Leben ist der Inbegriff des Wilden Westens. Mit kaum 18 Jahren soll er den ersten Mann in einer Bar erschlagen haben, war Viehtreiber, kämpfte im Bürgerkrieg, überlebte legendäre Schießereien – und war ein passionierter Pokerspieler.

Einige Jahre brachte er sich mit dem Kartenspiel durchs Leben. Seine Karriere als Sheriff wollte nie so recht anlaufen und die Zirkusbesitzerin, die er heiratete, ließ er alsbald wieder sitzen. Wirklich treu blieb er nur zwei Dingen: seinem Revolver und dem Poker. Letzteres kostete ihm auch das Leben.

Er spielte 1876 eine Runde in einem Casino in Deadwood, wo er hoffte auf Gold zu stoßen. Denn Goldgräber war er natürlich auch noch. In der Hand eine Dame, zwei Asse und zwei Achten, jeweils Pik und Kreuz, wurde er hinterrücks erschossen. Mit kaum 40 Jahren starb er einen frühen Tod – aber nicht etwa in einer legendären Schießerei, sondern beim Poker Spielen.

Die Hand, die Wild Bill bei seiner Ermordung hielt wurde fortan „Dead's Man Hand“ genannt. Vielleicht hast du den Ausdruck schon einmal in einem Onlinespiel, einer Werbung oder einem Film gehört. Die Bezeichnung geht also zurück auf die letzte Hand des Wild Bill, den Mann, der im Wilden Westen einfach alles überlebt hat, nur nicht das Pokern.

Heute ist das Poker Spielen nicht mehr ganz so gefährlich. Ein bisschen Schießpulver liegt aber immer noch bei jeder Pokerrunde in der Luft.

Vom Hinterzimmer zur World Series of Poker

Angesichts seiner Herkunft hatte Poker lange Zeit den Ruf ein dubioses Glücksspiel zu sein, bei dem man in den Spelunken des Mississippi Haus und Hof verliert. Im 19. Jahrhundert traf das übrigens auch voll und ganz zu. Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Poker allerdings zu einem ernstzunehmenden Strategiespiel entwickelt. Besonders nach Europa ist die Pokerwelle aus den USA erfolgreich übergeschwappt. Die Zahlen der Spieler haben sich in den letzten Jahren verdoppelt und verdreifacht. Turniere werden im Fernsehen übertragen und das Internet hat mit dem Online Poker Spielen die Welt des Bluffens den Massen zugänglich gemacht.

1970 war es natürlich ein Casino in Las Vegas, das zum ersten Mal eine Art Weltmeisterschaft im Pokern austrug. Die World Series of Poker war geboren. Das Binion's Horseshoe bot seinen Gästen als erstes Casino überhaupt Teppichböden an. Noch viel wichtiger: Es schuf eine Institution des Pokers, das bei seiner ersten Meisterschaft gerade mal zwischen sieben Spielern entschieden wurde.

Über die Jahre sind an diesen Tischen so einige Sensationen erspielt worden. Amateure haben jedoch fast nie gewonnen. Eine kuriose Ausnahme ist sicherlich der seitdem weithin bekannte Pokerspieler Chris Moneymaker (sein Name soll übrigens echt sein!), der 2003 den ersten Preis mit 2,5 Millionen Dollar gewann. Und all das, weil er bei Pokerstars beim Online Pokern einen Hauptplatz in der WSOP gewonnen hat. Sein Einsatz: lausige 39 Dollar.

Diese kuriosen Geschichten sind ein Grund, warum viele Amateure der Goldrausch ein zweites Mal packt. Der Hype um Poker ist in den letzten Jahren nicht weniger geworden. Im Gegenteil. 2006 zum Beispiel betrug die Teilnehmerzahl beim Turnier sagenhafte 8773 und der Hauptgewinn lag bei 12 Millionen Dollar. Getoppt wurde das 2012 mit einem Gewinn von 18 Millionen Dollar.

Das Buy-In ist allerdings nicht ganz günstig: 10.000 US-Dollar Kapital muss ein Spieler auf den Tisch legen, um mitspielen zu können. Seit 2007 findet eine vergleichbare Weltmeisterschaft, die World Series of Poker Europe, statt und seit 2013 das Pendant in Asien.

Was hat ein Schmuckarmband mit Poker zu tun?

Warum ist jeder Spieler verrückt nach einem goldenen Armband mit Diamanten? Poker ist eine Männerdomäne. Abgeklärt, diszipliniert und risikofreudig – ein echtes Pokerface eben.

Poker Armband

Das Armband des Poker-Weltmeisters von 2007

Ein wertvolles, goldenes Armband haben die besten Pokerspieler alle zuhause. Für ihre Frauen haben sie es nicht gekauft und niemals würden sie das glitzernde Schmuckstück aus der Hand geben. Warum?

Die Spieler, die bei der WSOP eine Variante oder ein kleineres Turnier gewinnen, bekommen zum ausgezahlten Gewinn auch ein solches Armband geschenkt - das sogenannte Bracelet. Es sieht fast aus wie eine goldene Uhr, doch statt einem Zifferblatt kann man die Schriftzüge des Turniers lesen. Ein solches Armband  - egal, wie glitzernd das diesjährige Design auch sein mag – ist der Ritterschlag für jeden Profi. Viele liefern sich wahre Rekordschlachten. Der Mann mit den meisten Armbändern ist zur Zeit Phil Hellmuth aus den USA. Er könnte mit 13 Armbändern beide Unterarme schmücken.

Die Liste der Träger weist hauptsächlich Nordamerikaner auf, aber auch Deutsche und andere Europäer haben ein solches Armband schon über den Teich gebracht. Auch einige Iraner und Vietnamesen sind mehrfache Träger.

Frauen und Poker

Viele schöne Frauen begrüßen Pokerspieler zu einem Turnier im Casino. Aber mitspielen tun sie nie. Besser gesagt: fast nie. Gerade mal 3 bis 4 Prozent der Spieler bei Turnieren sind Frauen. Die erfolgreichen Pokerspielerinnen selbst geben zu, dass Poker Frauen im Allgemeinen nicht unbedingt liegt. Besonders Live-Poker von Angesicht zu Angesicht scheuen viele Frauen.

Poker und Frauen

Frauen gibt es am Pokertisch vergleichsweise selten

Poker ist durchaus ein symbolisches Kräftemessen der Männer. Gerade dadurch können Spielerinnen entspannt in die Runden gehen. Sie brauchen keine Platzhirsch-Attitüde, weil man es ja sowieso nicht von ihnen erwartet. Einige Profispielerinnen werden am Tisch allerdings besonders unter Druck gesetzt, weil es den Männern einfach erscheint, eine Frau nervös zu machen. So manch ein Spieler hat aber auch die Rechnung dafür bekommen. Männliche Spieler können sogar aus dem Spiel kommen, wenn die Ablenkung durch eine gutaussehende Spielerin zu groß wird.

Mittlerweile gibt es auch viele Leagues und Turniere nur für Frauen. Einige Profispielerinnen kritisieren eine solche Zwei-Klassen-Aufteilung. Sie wollen sich gegen die Besten durchsetzen – egal welches Geschlecht sie nun haben. Besonders für Anfängerinnen sind solche Möglichkeiten aber ein guter und stressfreier Einstieg. Auch das Poker online Spielen hat vieles einfacher gemacht. Die Hemmschwelle Poker zu lernen ist jedenfalls durchbrochen und die Zahlen von Frauen, die einen Pot gewinnen wollen, steigt. Beim Online Poker ist das Geschlecht zweitrangig, jeder kann sich auf seine Strategie konzentrieren – egal ob Mann oder Frau.

Glücksspiel oder Sport?

Das ist nicht nur eine Prestigefrage. Lange wurde darüber gestritten, ob Poker ein Glücksspiel im klassischen Sinne ist, oder ob es als eine Art Sport, der mit strategischem Geschick entschieden wird, gesehen werden soll. Diese Frage interessierte vor allem die Finanzämter. Gewinne aus Glücksspiel sind nämlich eigentlich steuerfrei. Ein Pokerpot sollte demnach dem Spieler voll erhalten bleiben. 2012 hat der Fiskus vielen Profispielern Zahlungsaufforderungen geschickt. Begründung: Ihre Gewinne hätten nichts mit Glück zu tun, sondern mit Können. Mit ihrem Geschick stellten sie ihren Lebensunterhalt sicher. Muss der Pot also mit dem Staat geteilt werden?

Es kam zum Prozess. 2014 erreichte das Gericht in Leipzig eine ganz andere Klage. Einem Veranstalter war ein Pokerturnier durch die Stadt verboten worden, weil Glücksspiel nicht durch private Personen durchgeführt werden dürfe. Vor Gericht wurde weitgehend bewiesen, dass Poker ein hohes Maß an Geschick und strategischem Denken fordere, also eher als Sport zu betrachten sei. 

Ob man Pokerturniere außerhalb von Casinos durchführen darf, hängt laut Gerichtsbeschluss von der Teilnahmegebühr ab. Wenn diese Gebühr die Gewinnchance zu sehr beeinflusst, ist das Turnier nicht zulässig. Kurz gesagt: In den letzten Jahren haben sich die Gerichte nur schlecht einigen können. Viele Urteile haben höhere Instanzen wieder aufgehoben.

Warum tut man sich so schwer mit der Entscheidung? Jeder Pokerspieler weiß, dass die Karten, die er bekommt, rein vom Zufall gewählt werden. Was man aber dann mit diesen Karten erreicht, ist die Leistung des Spielers. Ist das Sport? Manche nennen es Denksport, andere sogar eine Kunst. Fakt ist: Es gibt erfolgreiche Spieler und ihr Erfolg hat einen Grund: ihre Strategie. Ausnahmen bestätigen die Regel. Anfängerglück und Amateurerfolge sind im Sport ja auch nichts Ungewöhnliches.

In Österreich werden Pokersalons übrigens bald der Geschichte angehören. Ab 2020 darf nur noch im Casino gespielt werden – und online.