Limit Texas Holdem Poker Starthände
Von Markus, CasinoVerdiener
Einführung in Poker-Starthände bei Texas Holdem Limit Varianten
Die mit Abstand beliebteste Starthand beim Pokern, allerdings
gerade bei vielen Mitspielern nicht ohne ihre Tücken
Eine sehr nützliche Fähigkeit beim Limit Texas Holdem spielen (diese Variante findest Du zum Beispiel im Pokerraum von 888) ist in der Lage zu sein, die richtigen Starthände (im Englischen auch bekannt als hole cards) auszuwählen. Es gibt verschiedene Faktoren, die Du berücksichtigen solltest, wenn Du entscheidest, welche Blätter als Starthände in Frage kommen:
- Ist der Tisch tight oder loose?
- Wie viele Spieler sind am Tisch?
- Wie viele Spieler befinden sich im Pot, wenn Du an der Reihe bist?
- Wurde der Pot geraist? Von welchem Spieler und in welcher Position?
- Was ist Deine Position?
Die Anzahl der Mitspieler beeinflusst indirekt den Wert der Karten
Wenn viele Spieler den Flop sehen, hast Du eine gute Chance, mehr spekulative Hände wie 7-6 oder kleine Pocket Pairs zu spielen, weil diese Blätter vergleichsweise häufig im Wert steigen, wenn viele Mitspieler am Pot beteiligt sind. An einem unterbesetzten Tisch mit sechs oder weniger Spielern steigen dagegen im Mittel eher die hohen Karten im Wert. Sogar Asse mit einem niedrigeren Kicker als 10 können in dieser Situation zuweilen durchaus spielbar werden. In einem vollen Cashgame dagegen sinken Blätter wie AT, KT und QT im Wert, weil man mit ihnen zu leicht in Fallen laufen kann - ohne dass man mit ihnen so deutlich zu erhöhen könnte, dass man schwächere Hände frühzeitig zum Folden bringt, bevor sie gefährlich werden können.
Wichtig: Achte darauf, wieviel Du mit deinen Einsätzen insgesamt gewinnen kannst ("Pot Odds")
Je mehr Spieler sich am Tisch befinden, desto größer ist im Allgemeinen im Schnitt der Pot. Je mehr Spieler im Pot, desto höher sind generell die Pot Odds (zu deutsch: Pot Quoten). Du kannst zum Beispiel vor dem Flop mit einem Blatt wie 7-6 oder kleinen Pärchen callen solange der Preis nicht zu hoch ist, wenn Du annimmst, dass der Pot sechs oder mehr Spieler haben wird. Wenn nur zwei oder drei Spieler im Pot sind, wären 7-6 oder niedrige Pärchen keine guten Karten, um in den Pot einzusteigen. Der Schlüssel liegt allein in der Größe des zu gewinnenden Pots: Je größer dieser ausfällt, desto eher kann es sich lohnen mit den eher exotischen Händen mitzugehen. Nicht weil Du die Hand wahrscheinlicher gewinnst - sondern schlicht, weil Du sehr große Beträge abräumen kannst, wenn Du gewinnst. Das wiederum rechtfertigt dann das begrenzte Risiko, das Du mit dem Callen relativ niedriger Einsätze eingehst.
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