Glücksspielsucht
Von Karsten, CasinoVerdiener
Wir von Casinoverdiener möchten sicherstellen, dass das Online-Casino-Spielen für Dich und Deine Freunde eine angenehme und unterhaltsame Erfahrung bleibt. Das Spielen soll dabei vorrangig Freude und auch Spannung bereiten. Manchmal verlieren Menschen jedoch die Kontrolle über ihr Spielverhalten, oft erst unbemerkt, und dann entwickeln sich tragische Folgen, die große Verluste mit sich bringen. Damit es gar nicht soweit kommt, versuchen wir nun einmal herauszufiltern, ab wann jemand als spielsüchtig gilt und wovon sich die Glücksspielsucht gegenüber dem normalen Spielen unterscheidet. Das soll als Orientierung für Dich oder Deine Freunde dienen, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du oder auch ein Freund sich schon auf dem Weg zur Spielsucht befindet.
Definition „Spielsucht“
„Pathologisches Spielen“ oder „zwanghaftes Spielen“ wird auch als Spielabhängigkeit oder Spielsucht bezeichnet. Der Spieler ist unfähig, dem Impuls zum Wetten oder Glücksspiel zu wiederstehen, selbst wenn das gravierende Folgen im familiären oder beruflichen Umfeld hat. Glücksspielsucht wird unter die „abnormen Gewohnheiten“ oder „Störungen der Impulskontrolle“ eingeordnet. Das Spielen selbst dient dazu, Problemen oder negativen Stimmungen (Ängsten, Depressionen, Schuldgefühlen) zu entkommen; immer höhere Beträge werden eingesetzt, um Spannung und Erregung aufrecht zu erhalten.
Die Aussicht auf einen hohen Gewinn produziert wiederum einen Rausch; den der Spieler sich immer wieder erneut verschaffen möchte. Oft hat er, meist am Anfang, schon mehrere Gewinne erzielt. Zwanghafte Spieler sind also Opfer ihrer eigenen Wunschgedanken, indem sie glauben, dass sie die zukünftigen Gewinnchancen voraussagen können aufgrund der gegenwärtigen Situation. Grundsätzlich können Glücksspieler in zwei Kategorien eingeteilt werden. Typ 1 ist der Action-Spieler, er liebt das Risiko und spielt meist Spiele, die ein hohes Maß an Geschicklichkeit erfordern. Typ 2 ist ein Flucht-Spieler, er spielt, damit er seinen Sorgen, Leid und Einsamkeit entflieht und sich diesen nicht stellen muss.
Symptome
Der Übergang von einem Glücksspielverhalten mit Spaßcharakter zu problematischem Glücksspielverhalten bis hin zur Abhängigkeit ist fließend. Die Glücksspielsucht kann sich eine Zeit lang leicht versteckt und verborgen vor anderen Menschen entwickeln. Es gibt zunächst keine auffälligen äußerlichen körperlichen Veränderungen bei Glücksspielsüchtigen. Häufig merken Spielsüchtige zu spät, dass ihr Spielverhalten Probleme mit sich bringt. Je früher die Abhängigkeit nach Glücksspielen erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen in Form einer Therapie.
Meist durchlaufen süchtige Spieler verschiedene Phasen. In Phase 1, der Gewinnphase, finden die ersten Erfahrungen mit Glücksspielen in der Freizeit statt. Größere oder mehrere kleinere Gewinne führen erst einmal zu positiven Gefühlen für das Glücksspiel. Gewinne werden als persönliche „Erfolgserlebnisse“ bewertet, immer stärkere Gewinn-Erwartungen entwickeln sich. Es werden noch höhere Beträge gesetzt, um mehr zu gewinnen. Die Risikobereitschaft wächst und führt zu Phase 2,der Verlust-Phase, bei der allmählich das Spielen intensiver und häufiger wird. Die Gedanken, wann und wie das nächste Mal wieder gespielt werden kann, beherrschen die Spieler. Das inzwischen leidenschaftliche Spielen führt dazu, dass mehr Geld verloren als gewonnen wird. Nun folgt die Verzweiflungs-Phase, Phase 3, die betroffenen Personen beginnen, ihr häufiges Spielen zu verheimlichen und fangen an, sich Geld zu leihen. Es kommt zu Problemen in vielen Lebensbereichen, z.B. am Arbeitsplatz oder in der Familie. Und in Phase 4, Phase der Hoffnungslosigkeit, führt der zwanghafte Drang zu spielen zu wiederholtem finanziellem Totalverlust. „Haus und Hof“ werden eingesetzt und verloren, die Betroffenen sind getrieben von der falschen Überzeugung, die Verluste wieder zurück zu gewinnen. Um ihre häufige Abwesenheit (von Zuhause oder der Arbeit) oder ihre Geldprobleme zu erklären, erfinden Glücksspielsüchtige oft Lügen. Um sich das nötige Geld zu beschaffen, werden nicht selten illegale Handlungen wie Betrügereien eingesetzt. Das Spielen hat eine Eigendynamik entwickelt. Die Spieler fühlen sich wie ferngesteuert, haben die Kontrolle verloren und befinden sich in einer Abhängigkeit zum Glücksspiel.
„Pathologische (= krankhafte) Glücksspieler“ versprechen sich selbst und anderen immer wieder, mit dem Spielen aufzuhören. Daran scheitern sie oft, was zu Selbstverachtung und Verzweiflung führen kann. Die finanzielle Katastrophe lässt sich häufig kaum mehr vor Familie und Freunden verbergen, geschweige denn aufhalten.
Hilfe und Therapie
Eine Beratung oder Therapie kann an dieser Stelle helfen, die Glücksspielsucht und die damit verbundene Abhängigkeit vom Glücksspiel zu bekämpfen. Erst einmal müssen die Betroffenen natürlich erkennen, dass sie Hilfe benötigen und krank sind. Das ist Vorraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung der Spielsucht. Es gibt viele hilfreiche und unterstützende Internetseiten an die sich Spielsüchtige wenden können. Hier einige deutschsprachige Linkadressen:
Weblinks
- http://www.gluecksspielsucht.de
- http://www.anonyme-spieler.org
- http://www.klinik.uni-mainz.de/index.php?id=5377
- http://www.bankroll.de/2009/01/11...
- http://www.isa-guide.de/data/8195.html
Eine andere Möglichkeit, sich vom zwanghaften Spielen zu befreien, besteht darin, sich ein Programm zu installieren, das verhindert, dass Du Spiele-Software auf Deinem PC installierst. Wir empfehlen die Software GamBlock. GamBlock verhindert den Zugang auf Glücksspielseiten im Internet.
Trotz aller Risiken, die das Spielen birgt, wünschen wir Dir nur angenehme, sichere und unterhaltsame Spielerfahrungen. Wenn Du Dich und andere gut beobachtest und Dir ehrlich gegenüber bist, wirst Du die Zeichen erkennen können und Hilfe annehmen können.
Wir wünschen Dir auf jeden Fall viel Glück und viel Spaß beim Spielen!
Casinoverdiener.com












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