Glücksspielsucht

Wir von Casinoverdiener möchten sicherstellen, dass das Online-Casino-Spielen für Dich und Deine Freunde eine angenehme und unterhaltsame Erfahrung bleibt. Das Spielen soll dabei vorrangig Freude und auch Spannung bereiten. Manchmal verlieren Menschen jedoch die Kontrolle über ihr Spielverhalten, oft erst unbemerkt, und dann entwickeln sich tragische Folgen, die große Verluste mit sich bringen. Damit es gar nicht soweit kommt, versuchen wir nun einmal herauszufiltern, ab wann jemand als spielsüchtig gilt und wovon sich die Glücksspielsucht gegenüber dem normalen Spielen unterscheidet. Das soll als Orientierung für Dich oder Deine Freunde dienen, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du oder auch ein Freund sich schon auf dem Weg zur Spielsucht befindet.

Definition „Spielsucht“

„Pathologisches Spielen“ oder „zwanghaftes Spielen“ wird auch als Spielabhängigkeit oder Spielsucht bezeichnet. Der Spieler ist unfähig, dem Impuls zum Wetten oder Glücksspiel zu wiederstehen, selbst wenn das gravierende Folgen im familiären oder beruflichen Umfeld hat. Glücksspielsucht wird unter die „abnormen Gewohnheiten“ oder „Störungen der Impulskontrolle“ eingeordnet. Das Spielen selbst dient dazu, Problemen oder negativen Stimmungen (Ängsten, Depressionen, Schuldgefühlen) zu entkommen; immer höhere Beträge werden eingesetzt, um Spannung und Erregung aufrecht zu erhalten.
Die Aussicht auf einen hohen Gewinn produziert wiederum einen Rausch; den der Spieler sich immer wieder erneut verschaffen möchte. Oft hat er, meist am Anfang, schon mehrere Gewinne erzielt. Zwanghafte Spieler sind also Opfer ihrer eigenen Wunschgedanken, indem sie glauben, dass sie die zukünftigen Gewinnchancen voraussagen können aufgrund der gegenwärtigen Situation.

Fakten Glücksspielsucht
– In Deutschland gibt es ca. 80 Spielbanken
– In Deutschland gibt es ca. 24.500 staatliche Lottoannahmestellen
– In Deutschland stehen ca. 242.500 Automaten (in Gaststätten, Spielhallen usw.)
– Ca. 70 % der Erwachsenen haben bereits einmal an Glücksspiel teilgenommen
– Geschätzte 540.000 Deutsche spielen risikoreich oder krankhaft (Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufkärung) diese Zahl variiert aber sehr!
– Geschätzte 400.000 davon sind automatenspielsüchtig (Suchtberatungstellen)
– Für geschätzte 80 % der Spielsuchtproblematik sind Automatenspiele verantwortlich

Pathologisches Glücksspielen ist oft ein Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum entwickelt und zur Sucht führt. Die Sucht kann sich in Episoden oder über längere Zeiträume zeigen oder auch, wie bei der Alkoholsucht, immer wieder auftreten.
Spielsucht kann in Verbindung mit verschiedenen Medien auftreten. Man kann nach offline und online Spielen süchtig sein. Sportwetten, Lotto, Roulette oder Spielautomaten oder auch Börsenspekulationen und Rubellose können süchtig machen.

Ist die Glücksspielsucht überhaupt eine Sucht?

Oft wird der Begriff Sucht mit Alkohol, Heroin oder anderen Stoffen verbunden. Dass Sucht aber auch die Abhängigkeit zum Spielen sein kann, ist für viele ein Rätsel und wird als Unfug abgetan. Die Antwort ist aber natürlich: Ja, die Glücksspielsucht ist eine Sucht.

Wissenschaftlich bezeichnet man diese Form von Sucht als “stoffungebundene Sucht”, es können aber dennoch viele Parallelen zur Alkoholsucht gezogen werden. Denn auch nach mehreren Monaten oder gar Jahren kann ein Spielsüchtiger rückfällig werden; man ist ein Leben lang spielsüchtig und nie richtig “trocken”.
Auch wird die Spielsucht als “Verhaltenssucht” bezeichnet. Nicht nur das exzessive Spielen, sondern auch beispielsweise der exzessive Gebrauch des Internets wird in dieser Kategorie untergebracht. Hier werden keine Stoffe von außen eingenommen, die Sucht kommt von inneren biochemischen Prozessen, die von bestimmten Verhaltensweisen ausgelöst werden.
Eine Verhaltensweise ist demnach das Spielen, das belohnend, als Fluchtmöglichkeit und stressreduzierend auf den Spieler wirkt. So wie bei Drogen, kann der Spielsüchtige sein Leben so aushalten, wird also nach dem befriedigenden Gefühl der Flucht abhängig.

Schaue Dir hier die Videos von Dennis K. an, der ehrlich und ohne Umschweifen von seiner jahrelangen Spielsucht erzählt und wie er es geschafft hat, davon wegzukommen.

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