Black Jack Film
„Winner Winner Chicken Dinner!“ ist der Ausruf eines Spielers nach einem Gewinn beim Black Jack. In dem Black Jack Film „21“ fällt dieser Ausruf sehr häufig, denn die Spieler nutzen eine simple Black Jack Strategie, die auf den Mathematiker Edward O. Thorp zurückgeht und mit ein wenig Rechnen viel Geld bringen kann.
Im Jahr 2008 erschien in den deutschen Kinos der Film 21. Es geht um ein Team von Studenten, das es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe einer Black Jack Strategie an den Wochenenden die Casinos von Las Vegas unsicher zu machen. Durch Kartenzählen und versteckte Gesten erzielen sie innerhalb kürzester Zeit hohe Gewinne – bis sie eines Tages auffliegen…
Das Kartenspiel Black Jack nimmt eine zentrale Rolle in diesem Blackjack Film ein. Von den Spielern wird es dazu „missbraucht“, hohe Summen Geld zu bescheren. Black Jack ist ein sogenanntes Karten-Glücksspiel, was bedeutet, dass das Glück über Gewinn oder Verlust entscheidet. In dem Black Jack Film 21 liegt für die Spieler der besondere Reiz an dem Spiel daran, dass man es berechnen und somit nicht verlieren kann. Im Folgenden möchte ich Dir die Strategie erläutern, die in dem Blackjack Film 21 erfolgreich angewandt wird.
Der deutsche Trailer von 21
Die Strategie im Blackjack Film 21
Wenn Du den Film gesehen hast, wirst Du bereits festgestellt haben, dass man kein professioneller Mathematiker sein muss, um seine Handlung zu verstehen. Und genauso verhält es sich mit der im Blackjack Film 21 präsentierten Strategie: sie ist so einfach, dass jeder sie erlernen kann. Entwickelt wurde sie im Jahr 1962 von dem Mathematiker Edward O. Thorp.
Was Du wissen musst: Black Jack wird mit insgesamt 312 Karten, die sich aus sechs Paketen französischer Spielkarten mit 52 Blatt zusammensetzen, gespielt. Die ausgeteilten Karten werden nicht wieder in den Stapel gemischt. Thorps Strategie besteht darin, sich die bereits gespielten Karten zu merken, um zu wissen, welche Karten sich noch im Stapel befinden und ausgespielt werden können.
Kartenzählen mit der High-/Low-Methode
Der Erfinder des Kartenzählens:
Edward O. Thorp
Natürlich kann sich niemand alle ausgespielten Karten merken, ohne dass dabei einem Außenstehenden auffällt, dass man das Spiel berechnet. Thorp unterteilt deshalb die Karten in bestimmte Werte. Die Karten mit den Zahlen 2-6 erhalten den Wert +1, die mit den Zahlen 7-9 den Wert 0 und die 10 sowie die Bildkarten und Ass erhalten den Wert -1. Um das System zu verstehen, musst Du die Black Jack Regel kennen, die besagt, dass der Dealer eine weitere Karte ziehen muss, wenn er 16 oder weniger Punkte hat. Da Du gegen den Dealer spielst, hoffst Du natürlich, dass die Karte, die er nachzieht, einen möglichst hohen Wert hat, damit er sich überkauft. Daher ist es ein Vorteil für Dich, wenn die Karten 2-6 nicht mehr im Spiel sind (+1) und ein Nachteil, wenn die hohen Karten ausgespielt werden (-1). Die Art und Weise, wie im Film Black Jack gespielt wird, ist zwar nicht verboten, bedeutet aber einen starken finanziellen Verlust für die Casinos. Heute kann man mit Thorps Strategie nicht mehr spielen, die Casinos haben sich einige Gegenmaßnahmen einfallen lassen, um den Erfolg der Kartenzähl-Strategie, wie sie im Black Jack Film 21 vorkommt, zu unterbinden.
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