Black Jack Karten zählen

Eigentlich handelt es sich bei Black Jack um ein altes und sehr beliebtes Casinospiel, bei dem das Glück entscheidet. Viele Spieler suchen aber nach neuen Herausforderungen und wollen das Spiel zu ihrem Vorteil beeinflussen, indem sie die Black Jack Karten zählen.

Black Jack Karten

Die Faszination für die Tatsache, dass es in der Vergangenheit Spielerteams gelungen ist, beim Black Jack riesige Summen zu kassieren, indem sie die Strategie „Black Jack Karten zählen“ angewandt haben, reißt nicht ab. Mittlerweile gibt sogar einen Film, der genau dieses Vorgehen des Black Jack Karten zählen thematisiert.

Der Film 21 zeigt, wie eine Gruppe Studenten gemeinsam die Casinos ausbeutet, indem sie das Kartenzähl-Verfahren anwendet, aber auch wie die Casinos gegen das Black Jack Karten zählen vorgehen, um solche Spielmanipulationen zu vermeiden. Der Film 21 beweist aber auch, dass so ziemlich jeder das Black Jack Karten Zählen lernen kann, und wir wollen Dir erklären, wie es geht.

So kannst Du Black Jack Karten zählen lernen

Erfunden hat alles ein Mathematiker namens Edward O. Thorp. Seine Theorie ist recht unkompliziert: Wie Du weißt, werden die Karten beim Black Jack nicht wieder in Stapel zurückgelegt. Deshalb erhält jede gezogene Karte einen Wert: die Zahlen 2-6 haben den Wert +1, die Zahlen 7-9 haben den Wert 0 und die restlichen Karten haben den Wert +1, die Du bei jeder gezogenen Karte jeweils zusammenrechnest.

Diese simple Rechnung basiert auf der Regel, dass der Dealer noch eine Karte ziehen muss, wenn seine Karten 16 oder weniger Punkte ergeben. Damit Du gewinnst, muss der Dealer sich überkaufen, für Dich ist es also vorteilhaft, wenn die Karten mit geringem Wert (2-6) schon ausgespielt sind (deshalb der Wert +1). Wenn beim Addieren Dein ermittelter Wert im positiven Bereich liegt, hast Du gute Chance auf einen Gewinn und kannst dementsprechend höhere Einsätze tätigen.

Kann man das Black Jack Karten Zählen online anwenden?

Sicherlich kannst Du das Black Jack Karten Zählen online ausprobieren, aber es ist wahrscheinlich, dass Du wenig Erfolg damit haben wirst. Wie in dem Film 21 demonstriert wird, ist es Casinos natürlich ein Dorn im Auge, hohe Gewinne auszahlen zu müssen, gerade wenn mit nicht ganz fairen Mitteln gespielt wird. Deshalb werden vermutlich auch Online Casinos verhindern, dass Black Jack Karten zählen online funktioniert.

Indem sie die gespielten Karten wieder zurück in den Stapel mischen und dieser von einem Kartenschlitten durchgemischt wird, versuchen Casinos beispielsweise gegen das Black Jack Karten Zählen vorzugehen. Trotzdem kann es interessant sein, wenn Du Black Jack Karten zählen lernen willst und Black Jack Karten zählen online einmal ausprobieren möchtest.

Beat the Dealer von Edward Thorp

Edward O. ThorpEdward O. Thorp

Die oben beschriebene Streategie hat Edward Thorp bereits 1962 in seinem Buch „Beat the Dealer“ veröffentlicht, das inzwischen als Standardwerk gilt und von vielen Black Jack Spielern auf der ganzen Welt aufmerksam gelesen wird. Edward O. Thorp beschreibt darin seine Black Jack Strategie, die so simpel ist, dass es einen überrascht, dass noch niemand vor Edward Thorp darauf gekommen ist.

Dabei gehört Black Jack zu den ältesten Kartenspielern überhaupt und natürlich haben schon immer Spieler versucht, mit Black Jack Karten Zählen zu gewinnen. Doch erst Edward Thorp hat daraus diese bahnbrechende Black Jack Strategie entwickelt.

Zwei Dinge musst Du über Black Jack wissen, um die Edward Thorp Black Jack Überlegungen zu verstehen: Erstens: Black Jack wird mit sechs Paketen französischer Spielkarten à 52 Blatt gespielt, also insgesamt 312 Karten. Und zweitens: Im Gegensatz zu den meisten anderen Kartenspielen werden die Karten, die bereits im Spiel waren, nicht zurück in den Stapel gelegt, sondern aus dem Spiel genommen.

Das bedeutet: Wenn Du Dir einen Überblick darüber verschaffen kannst, welche Karten noch im Spiel sind und welche nicht, hast Du einen entscheidenden Vorteil. Und genau das hat sich Edward Thorp zunutze gemacht.

Die High-/Low-Methode von Edward Thorp

Anstatt sich jede einzelne Karte zu merken, gibt Edward Thorp den Karten, die bereits im Spiel waren, nach der High/Low- Methode verschiedene Werte. Dabei gibt es drei verschiedene Klassen:

KarteWert
2-6+1
7-90
10, Bildkarten, Ass-1

Wie kommt Edward Thorp zu dieser Einteilung? Ganz einfach: Er berücksichtigt die Regel, dass der Croupier in jedem Fall eine Karte nachziehen muss, wenn er genau 16 oder weniger als 16 Punkte hat. Der Spieler ist darum natürlich daran interessiert, dass die Karte, die der Croupier zieht, einen möglichst hohen Wert hat. Es ist also günstig für den Spieler, wenn die Karten 2-6 aus dem Spiel verschwinden (darum +1), und ungünstig, wenn die hohen Karten nicht mehr im Spiel sind (darum –1).

Mit Kopfrechnung zum Erfolg

Um mit der Black Jack Strategie von Edward O. Thorp zu spielen, musst Du also nichts weiter tun als ein bisschen zu rechnen und bei jeder abgelegten Karte entweder eine 1 zu addieren, eine 1 abzuziehen oder nichts zu tun. Ist das Gesamtergebnis negativ, hat der Croupier einen klaren Vorteil, ist es null, hat er einen kleinen Vorteil, ist es aber positiv, hat der Spieler deutlich bessere Chancen als die Bank. Auf diese Weise kann man den Bankvorteil, der normalerweise 5 % beträgt, verkehren. Man kann also in Ruhe abwarten, bis der Wert im positiven Bereich ist und dann einen hohen Betrag setzen, weil die Gewinnchancen dann außergewöhnlich hoch sind.

Nachlesen kannst Du das Ganze in: Edward O. Thorp Beat The Dealer. Oder sich in unserem Video ansehen, wie das Ganze funktioniert. Und dann kannst Du die Edward Thorp Black Jack Strategie selbst in der Spielbank ausprobieren!

Ken Uston – ein erfolgreicher Kartenzähler

Ken UstonBlack Jack Spieler Ken Uston

Ken Uston wurde am 12. Januar 1935 als Kenneth Senzo Usui in New York geboren. Er heiratete seine Frau Betty, mit der er drei Kinder hatte. Nach seinem Studium war er ein erfolgreicher Geschäftsmann, bis er eines Tages die Bekanntschaft von Al Francesco machte, der Ken Uston Black Jack spielen mithilfe von Kartenzählen erklärte und ihn in sein Kartenzählteam aufnahm, in welchem er einer der wichtigsten Black Jack Spieler wurde.

Nun begeisterter Black Jack Spieler, gab Uston seinen Beruf auf. Zwar war die Methode des Kartenzählens so perfektioniert, dass Ken Uston durch das Black Jack Spiel sehr vermögend wurde, allerdings litten seine Ehe und die Beziehung zu seinen Kindern so stark darunter, dass er beides verlor.

Bereits im Alter von 52 Jahren, am 19. September 1987, verstarb der bekannte Black Jack Spieler in Paris an Herzversagen. Sein Vorgehen als Black Jack Spieler lebt jedoch weiter – sogar bis in die heutige Zeit.

Der Black Jack Spieler wird zur Berühmtheit

The Big Player“The Big Player”von Ken Uston

Die Methode des Teams und von Ken Uston Black Jack zu spielen war simpel: Die Spieler des Teams spielten einzeln an verschiedenen Black Jack Tischen des Casinos. Sobald ein Spiel besonders lukrativ erschien, kam durch ein geniales Kommunikationssystem ein weiterer Spieler des Teams an den Tisch, stieg mit hohen Wetteinsätzen in das Spiel ein und kassierte hohe Summen. Der Erfolg des Teams ließ Ken Uston Black Jack Spieler von Beruf werden, immerhin gewann er Millionen Dollar.

1978 gründete der Black Jack Spieler Ken Uston sein eigenes Team, 1979 erteilte man ihm Hausverbot in zahlreichen Casinos auf der ganzen Welt. Ken Uston handelte sich unzählige Gerichtsprozesse ein, weil er behauptete, dass man talentierte Spieler nicht einfach ausschließen könne, zudem war das Kartenzählen damals nicht verboten.

Ken Uston gewann den Prozess, was die Casinos dazu veranlasste, das Kartenzählen zu erschweren, indem sie beispielsweise mehrere Kartenstapel für ein Spiel verwendeten. Ken Uston sah sich gezwungen,verkleidet zu spielen, um das Kartenzählen trotz Casinoverboten fortzusetzen; er verriet sich jedoch durch seine aggressive Spielweise, die man als „bet spread“ bezeichnete.

Ken Uston als Autor

Die Summen, die Ken Uston während seiner Karriere als Black Jack Spieler gewann, hat er aber nicht nur dem Spiel zu verdanken, sondern auch der Veröffentlichung seiner Bücher. Das erste erschien unter dem Titel „The Big Player“ im Jahre 1977. In seinen Büchern schildert Ken Uston Details über professionelle Spieltechniken, mit deren Hilfe man als Spieler bessere Gewinnchancen beim Black Jack spielen hat. Nach „The Big Player“ erschienen drei weitere Bücher über das Black Jack Spielen, z. B. „Million Dollar Black Jack“.

Auch Computerspiele faszinierten Ken Uston und so kam es, dass er sich auch diesen in unterschiedlichen Werken widmete. Unter dem Titel „Mastering PAC-MAN“, das Uston innerhalb von 4 Tagen schrieb, veröffentlichte der als Black Jack Spieler berühmt gewordene Gambler bestimmte Muster des Spiels, die dabei helfen, den Spielverlauf vorhersehen und somit sein Spiel beeinflussen zu können.

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