Die Roulettemaschine

Wie ist eine Roulettemaschine eigentlich im Einzelnen aufgebaut? Lies hier alles zu den einzelnen Bestandteilen, Funktionsweise und Aufbau von Roulettekessel und Tableau.

Aufbau und Funktionsweise

Roulettetisch

Die Regeln und Setzmöglichkeiten beim Roulette sind nicht schwer zu erlernen und vielen hinlänglich bekannt. Die Technik hinter dem hölzernen Rad und den Aufbau des Roulette-Tisches kennen dagegen nur wenige. Doch gerade das macht das Spiel zu dem, was es ist – und aus diesem Grunde lohnt es sich, auch dort mal näher hinzuschauen.

Wir erklären die einzelnen Bestandteile der Roulettemaschine im Detail und liefern, im Zusammenhang mit dem genauen Aufbau des Tableaus, auch eine kurze Übersicht über die verschiedenen Setzmöglichkeiten, die nach den Rouletteregeln zugelassen sind.

Die wichtigsten Bestandteile

Aufbau RoulettemaschineDie Roulettemaschine besteht aus über 300 Teilen.

Die typische Roulettemaschine, die heutzutage in Spielbanken verwendet wird, besteht aus über 300 Einzelteilen, die mit 100 %-iger Präzision zusammengesetzt werden. Diese Präzision ist ein absolutes Muss – keine physikalische Ungenauigkeit darf den Lauf der Kugel beeinflussen, denn dieser soll von nichts anderem als dem puren Zufall bestimmt werden.

Der entscheidende Bestandteil des Geräts ist der Zylinder (vom französischen Wort “cylindre”), dessen Wichtigkeit sich in Größe und Gewicht widerspiegelt: Er hat einen Durchmesser von etwa 50 cm und wiegt satte 20 kg – damit lässt sich auch die lange Drehzeit trotz so niedriger Geschwindigkeit erklären.

Oftmals wird als Synonym für den Zylinder vom Kessel gesprochen, doch genau genommen stimmt das nicht ganz: Beim Zylinder handelt es sich tatsächlich um die Drehscheibe, die in den sogenannten Kessel eingelassen ist (siehe Abbildung).

Der Kessel

Der Kessel, traditionell hauptsächlich aus Mahagoniwurzel- oder Ebenholz gefertigt, ist das Herzstück des Roulette-Tisches und gleichzeitig auch sein Zufallsgenerator. Er hat einen Durchmesser von ca. 90 cm und wird meist handgedrechselt, fein geschliffen, lackiert und dann auf Hochglanz poliert. Der Kessel muss perfekt geschliffen werden, um den gleichmässigen Lauf der Drehscheibe und eine ebene Fläche zu garantieren. Heutzutage finden sich auch vermehrt Kessel, die aus Kunststoff bestehen, was zwar die Produktion vereinfacht und die Kosten reduziert, sich aber durchaus auch negativ in der optischen Erscheinung der Roulettemaschine niederschlagen kann.

Gewinnen durch Kesselfehler?

Wenn die Kugel aufgrund einer Imperfektion des Kessels bestimmte Nummern bevorzugt, spricht man von einem Kesselfehler: Eine Ungenauigkeit, die so mancher Spieler zu seinem Vorteil nutzen will, indem er versucht, die sogenannten Favoriten vorauszusagen.

Roulettekessel

Doch alles, was den Spielern erhöhte Gewinnmöglichkeiten bescheren könnte, suchen die Spielbanken natürlich tunlichst zu vermeiden. Insofern wird auf die perfekte Verarbeitung und Präzision aller Einzelteile des Roulettetisches und regelmäßige Kontrollen desselben der größte Wert gelegt. Und die meisten Casinos haben noch eine weitere Strategie, um die Suche nach Kesselfehlern zu erschweren: Sie tauschen die Zylinder regelmäßig, oft sogar täglich, untereinander aus.

Der obere Rand des Kessel ist ein wenig gewölbt, damit die Kugel nicht heraus fliegen kann. Sogar noch aufwendiger verarbeitet ist die nicht sichtbare Unterseite des Kessel, die in den Spieltisch eingelassen ist, denn sie besteht aus verschiedenen Holzschichten. Diese sollen einem Verziehen des Holzes durch Feuchtigkeit oder Temperaturveränderungen entgegenwirken, die zu einer Behinderung der Drehscheibe führen könnten.

Der Zylinder

In den Kessel eingelassen ist die runde Drehscheibe, auf der sich wiederum 37 gleich große, geichte Kammern befinden. Diese sind mit der Null (grünes Feld) und den Zahlen 1-36 (abwechselnd in rot und schwarz) beschriftet. Bei der amerikanischen Version von Roulette kommt noch ein weiteres Feld hinzu: die Doppel-Null (Double zéro).

Die Nummern auf dem Zylinder scheinen auf den ersten Blick zufällig angeordnet zu sein, tatsächlich folgen sie aber einer bestimmten Reihenfolge, die sicherstellen soll, das keine Wette höhere Gewinnchancen bietet als andere. Es wird angenommen, dass die genormte Anordnung der Nummern auf den Berechnungen des Mathematikers Blaise Pascal beruht, der im Frankreich des 17. Jahrhunderts lebte und wirkte. Ob Pascal jedoch wirklich so viel mit der Entwicklung des Roulette zu tun hat, ist fraglich (siehe Infobox weiter unten).

Der Zylinder ist mit einem Kugellager auf der Achse befestigt. Diese Technik macht es möglich, dass er sich frei drehen kann ohne dabei eine bestimmte Position zu begünstigen. Ein Drehkreuz, das sich über der Achse befindet, erlaubt dem Croupier, den Zylinder anzudrehen.

Auch die Fächer der einzelnen Nummern müssen perfekt strukturiert und gleichmäßig sein, denn selbst die minimalste Abweichung könnte verursachen, dass die Kugel häufiger auf bestimmten Zahlen landet als auf anderen. Sollte es doch Abweichungen geben, kommt ein sogenannter Kesselfehler zustande (siehe Infobox).

Die Rhomben

RhombenHier sind die Rhomben gut zu erkennen.

Die Rhomben oder “Cuvettes” sind kleine rautenförmige Metallteile, die kreisförmig auf dem Roulettekessel verteilt sind. Bevor die Kugel weiter unten auf die Fächer treffen kann, wird ihr Lauf durch die Rhomben beeinflusst. Diese kleinen Hindernisse sollen es dem Spieler umso unmöglicher machen, den Spielausgang vorherzusagen. Beispielsweise die sogenannten Kesselgucker (siehe Infobox) versuchen, während die Kugel bereits in Bewegung ist, abzuschätzen, wo sie schließlich landet – ein Unterfangen, das durch die Rhomben maßgeblich erschwert wird.

Die Kugel

Die Kugel hat einen Durchmesser von 18 – 21 mm, wiegt meist 6 g und wurde traditionsgemäß aus Elfenbein gefertigt. Elfenbein zählte zur Zeit der Erfindung des Roulettes als eines der wertvollsten Materialien überhaupt – gerade deshalb passte es auch so perfekt in die elegante Umgebung eines Casinos.

Sowohl aus moralischen als auch aus Kostengründen bestehen die Roulettekugeln jetzt nicht mehr aus Elfenbein: In den heutigen Spielbanken sind sie oft aus Ivorene (einer Art Plastik) oder Teflon gefertigt. Um jegliche Art von Manipulation auszuschließen, werden die Kugeln in den Spielbanken in ihren eigenen Kästchen aufbewahrt.

Was ist ein Kesselgucker?

Das Kesselgucken ist eine physikalische Roulette Strategie, die neben vielen mathematischen steht. Kesselgucker versuchen vorherzusagen, auf welcher Zahl oder in welchem Sektor die Kugel landen wird. Sie platzieren ihre Einsätze im letzten Moment, also möglichst kurz bevor der Croupier verkündet “Rien ne va plus” oder “Nichts geht mehr”.

Roulette Kessel

Da die Casinos natürlich keine Verluste machen wollen, wissen sie die Techniken der Kesselgucker zu verhindern: So haben sie z.B. die Kesselgeschwindigkeiten massiv erhöht, der Croupier macht die Absage so früh, dass eine Voraussage schier unmöglich ist, es werden extrem niedrige Tischlimits angesetzt oder über vermeintlichen Kesselguckern werden ganz einfach Hausverbote verhangen. Insofern ist das Kesselgucken, wenn es auch früher einige Roulette-Profis gab, die damit sehr erfolgreich waren, heutzutage keine profitable Option mehr.

Noch einen weiteren Vorteil bringt es, eine Kugel aus Kunststoff statt einer aus Elfenbein zu verwenden und der liegt im jeweiligen Gewicht. Die Plastikkugeln sind die leichteren der beiden und springen dadurch erstens mehr im Kessel hin und her und erhöhend damit das Zufallsprinzip, und zweitens nutzen sie die Maschine weniger intensiv ab.

In Anbetracht des Standardpreises einer Roulettemaschine, die präzise genug gefertigt ist, um den Ansprüchen einer Spielbank zu genügen, überrascht es nicht, dass eine möglichst geringe Abnutzung ein wichtiges Kriterium ist: Sie kostet zwischen 10.000 und 20.000 €. Wie man sich vorstellen kann, ist der Preis nach oben hin offen, je nach Ausstattung und anderen Kriterien. So legen einige besonders noble Casinos beispielsweise Wert auf vergoldete Beschläge und andere Luxus-Accessoires, die den Preis dann natürlich nach oben treiben.

Die Lebenszeit einer Roulettemaschine

Bei der Verwendung leichter Kunststoffkugeln kann eine Roulettemaschine im Schnitt 10 bis 20 Jahre verwendet werden. In den meisten Spielbanken findet ein regelmäßiger Austausch der Roulettemaschinen statt. Je nach Positionierung im Casino, werden nämlich einige Tische mehr genutzt als andere. Sinken beispielsweise die Besucherzahlen zu bestimmten Tageszeiten, werden einige der Tische geschlossen. Als Folge dessen würden diese Tische auf Dauer geringere Abnutzungserscheinungen zeigen als andere – nur das regelmäßige Austauschen kann dann eine gleichmäßige Abnutzung aller Maschinen gewährleisten.

Es versteht sich von selbst, dass jede Roulettemaschine ständig kontrolliert und geprüft wird – zum einen geschieht dies durch unabhängige Experten, zum anderen hat natürlich auch die Spielbank ein Interesse daran, dass keine Zahlen häufiger erscheinen als andere. So haben die meisten Casinos Computerprogramme, die anhand der Permanenzen genau dies über lange Zeiträume überprüfen können.

Das Tableau

Ein Roulettetisch besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich der Roulettemaschine an sich und dem Tableau – so heißt das Spielfeld, auf dem die Spieler bzw. der Croupier (im Auftrag der Spieler) die Einsätze platzieren.

Das Tableau besteht aus den einzelnen Nummern in natürlicher Reihenfolge und aus Feldern für einige der verschiedenen Setzmöglichkeiten. Folgende Wetten lassen sich auf dem Tableau platzieren, indem die Jetons auf die entsprechenden Felder gelegt werden:

Roulette TableauDas Tableau

Die Einfachen Chancen

  • Rouge/Noir – Rot/Schwarz
  • Pair/Impar – Gerade/Ungerade
  • Manque/Passe – 1-18/19-36

Die Mehrfachen Chancen

  • Plein – eine einzelne Zahl
  • Colonne – Kolonne: 12 Zahlen, die auf dem Tableau untereinander liegen, sie werden nach ihrer jeweils letzten Zahl benannt, also Colonne 34, 35 oder 36 – gesetzt wird auf eines der leeren Felder unter der entsprechenden Reihe
  • Douzaine – Dutzend: Premier (1-12) / Milieu (13-24) / Dernier (25-36) – auf dem Tableau als 12P, 12M und 12D gekennzeichnet
  • Cheval – zwei Zahlen, die auf dem Tableau benachbart sind, z.B. 14 und 15
  • Transversale Pleine – drei Zahlen, die auf dem Tableau in einer Querreihe liegen, z.B. 13, 14 und 15
  • Transversale Simple – sechs Zahlen, die in zwei übereinanderliegenden Querreihen liegen, z.B. 13, 14, 15, 16, 17 und 18
  • Les Trois Premiers – die 0 mit zwei angrenzenden Zahlen – 0, 1 und 2 oder 0, 2 und 3
  • Les Quatre Premiers – die ersten vier Zahlen – 0, 1, 2 und 3
  • Carré – vier Zahlen, die auf dem Tableau in einem Rechteck liegen, z.B. 14, 15, 17 und 18

Setzkombinationen/Annoncen

Die oben beschriebenen Chancen können bereits mit einem Jeton gespielt werden. Für die folgenden dagegen ist das Setzen mehrerer Stücke notwendig. Aus diesem Grund werden diese Chancen in aller Regel per Ansage (Annonce) gesetzt, das heißt, der Spieler teilt dem Croupier mit, worauf er spielen möchte und dieser platziert dann die Jetons für ihn. Auf manchen Tableaus finden sich jedoch, rechts und links von der 0, noch weitere Setzfelder für einige der Setzkombinationen (Kleine Serie, Große Serie und Les Orphelins). Zusätzlich zu den hier beschriebenen kann der Spieler natürlich auch seine eigenen Kombinationen zusammenstellen.

KesselspieleDie Kesselspiele

Kesselspiele

  • Voisins: eine Zahl mit bis zu vier Nachbarn zu beiden Seiten im Kessel, z.B. 7-2-2: 18, 29, 7, 28 und 12
  • Zéro-Spiel: vier Jetons werden auf die sieben Zahlen gesetzt, die im Kessel nebeneinanderliegen und die 0 einschließen – 12, 35, 3, 26, 0, 32 und 15
  • Kleine Serie: 27, 13, 36, 11, 30, 8, 23, 10, 5, 24, 16 und 33
  • Große Serie: 22, 18, 29, 7, 28, 12, 35, 3, 26, 0, 32, 15, 19, 4, 21, 2 und 25
  • Les Orphelins (Waisenkinder): 1, 20, 14, 31, 9, 17, 34 und 6

Finale-Spiele

  • alle Zahlen mit identischer Endziffer, z.B. Finale 0: 0, 10, 20 und 30, oder Finale 7: 7, 17 und 27 – die Finale-Spiele zählen deshalb nicht zu den Kesselspielen, da die Zahlen, auf die dabei gesetzt wird, im Kessel nicht nebeneinander liegen

Die Reihenfolge der Zahlen im Kessel

Wie vorher schon erwähnt, scheint die Anordnung der Zahlen im Kessel zunächst zufällig zu sein, jedoch ist sie das keineswegs. Im Gegenteil steckt ein kompliziertes System dahinter, das wohl einst von Blaise Pascal entwickelt wurde. Dieses System soll gewährleisten, dass die Chancen, auf die gewettet werden kann, möglichst gleichmäßig (bzw. abwechselnd) angeordnet sind – 100 prozentig gelungen ist dies jedoch nicht.

Hat Pascal wirklich das Roulette erfunden?

Allgemein wird dem französischen Mathematiker, Physiker und Philosophen Blaise Pascal (1623-1662) die Erfindung des Roulettes zugeschrieben. Es ist in jedem Falle richtig, dass er einer der Pioniere der Wahrscheinlichkeitsrechnung war und Schriften mit den Titeln “Histoire de la roulette” und “Suite de l’histoire de la roulette”.

Blaise Pascal

In diesen Arbeiten geht es allerdings nicht um das Roulette-Spiel, wie man den Titeln nach vermuten könnte, sondern um die zyklische Kurve (die mathematische Gleichung einer Rollkurve), die in Frankreich auch “Roulette” genannt wird. Dass Pascal wirklich der Vater des Roulette-Spiels war, bleibt wohl eine unbewiesene aber schöne Legende.

Beim Europäischen Roulette lautet die Reihenfolge, bei der Null angefangen und im Uhrzeigersinn, wie folgt: 0, 32, 15, 19, 4, 21, 2, 25, 17, 34, 6, 27, 13, 36, 11, 30, 8, 23, 10, 5, 24, 16, 33, 1, 20, 14, 31, 9, 22, 18, 29, 7, 28, 12, 35, 3, 26.

Wie sind die Chancen verteilt?

Veranschaulichen lässt sich die Verteilung am besten an den einfachen Chancen. Ein kurzer Blick auf den Zylinder reicht, um festzustellen, dass die gleichmäßige Verteilung beim einfachen Chancenpaar Rot/Schwarz gegeben ist: An keiner Stelle liegen zwei schwarze oder zwei rote Felder nebeneinander.

Bei den anderen beiden Chancenpaaren hat die Verteilung nicht immer funktioniert. Bei Manque (1-18)/Passe (19-36) gibt es nur eine einzige kritische Stelle: Die 5 und die 10, beide aus der gleichen einfachen Chance der niedrigen Zahlen, liegen direkt nebeneinander (siehe Abbildung). Noch schlechter sieht es für das Chancenpaar Pair/Impair, also die geraden und ungeraden Zahlen aus. Auf der Drehscheibe finden sich ganze 13 Stellen, an denen sich zwei gerade bzw. ungerade Zahlen nebeneinander befinden (siehe Abbildung).

Es gibt noch einige andere Kriterien, die eine Rolle spielten, als die Standards für die Reihenfolge der Zahlen festgelegt wurden. Wenn man eine fiktive Linie von der Null über die Achse zum Trennstrich zwischen 5 und 10 zieht (den Kessel also genau halbiert), finden sich auf beiden Kesselhälften jeweils neun Nummern von jedem einfachen Chancenpaar, jeweils sechs Nummern von jedem Dutzend (1-12, 13-24 und 25-36) und jeweils drei Zahlen von jeder Sechsergruppe (1-6, 7-12, 13-18 etc.). Selbst die Summe aller Zahlen der beiden Kesselhälften ist gleich – sie beträgt 333.

Zahlenverteilung im RoulettekesselAn diesen Stellen ist die regelmäßige Verteilung der Chancen im Roulettekessel nicht ganz gelungen.

Links: Manque/Passe. Rechts: Pair/Impair.

Europäisches vs. Amerikanisches Roulette

Beim Amerikanischen Roulette sind die Nummern etwas anders angeordnet als beim Europäischen. Zum einen finden sich hier zwei grüne Felder, die Null und die Doppel-Null, die sich gegenüber voneinander befinden. Zum anderen unterscheidet sich aber auch die Reihenfolge der Zahlen auf dem Zylinder. In der Abbildung sind die beiden Roulette-Varianten mit der jeweiligen Zahlenverteilung zu sehen.

VariantenDie Zahlenverteilung bei Europäischem und Amerikanischem Roulette im Vergleich

Es gibt eine weitere Besonderheit beim Amerikanischen Roulette, das ist die sogenannte Rennbahn (engl. “racetrack”) – dabei handelt es sich um ein ovales Spielfeld, das neben dem klassischen Tableau liegt und als weiteres Setzfeld dient. Auf der Rennbahn kann einfach und schnell auf die Nebennummern oder Nachbarn (franz. “voisins”) gesetzt werden, weil die Zahlen genauso angeordert sind wie im Roulettekessel selbst.

Die Rennbahn eignet sich auch zum Setzen anderer Annoncen, wie der großen oder kleinen Serie, den Orphelins oder dem Zero-Spiel. Beim Europäischen Roulette müssen dem Croupier solche Arten von Annoncen mitgeteilt werden, damit er die Chips entsprechend auf dem Tableau platzieren kann. Daher kommt auch der Name Annonce, übersetzt Ansage.

 

 

Quellen

  • Volker Wiebe: “Roulette. Das Spiel. Die Regeln. Die Chancen.” (2008)
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Roulettekessel
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Roulette
  • http://www.spielbanken-niedersachsen.de/attachments/article/9/SNG_Bro_Spiel_AmericanRoulette_final.pdf
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Blaise_Pascal
  • http://www.gluecksspielschule.de/roulette/

 

 

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