Roulette Systeme

Wir geben hier einen Überblick über die fünf bekanntesten Roulette Systeme (Martingale, Paroli, d’Alembert, Contre d’Alembert, Kesselgucken) und erläutern ihre Schwachstellen.

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Schon viele kluge Köpfe haben versucht, ein Roulette System zu entwickeln, mit dem man langfristig sichere Gewinne erzielen und reich werden kann. Manche schwören auf ihr lang erprobtes System, andere hören einfach auf ihr Bauchgefühl. Was ist verlässlicher? Ein Roulette System oder eine unbedachte Entscheidung aus dem Bauch heraus?

Ein todsicheres System gibt es bei keinem Zufallsspiel. Trotzdem lohnt es sich die verschiedenen Vorgehensweisen zu kennen und so Denkfehler zu vermeiden. CasinoVerdiener stellt die fünf bekanntesten Systeme vor und erklärt, wo ihre Schwachstellen liegen.

1. Das Martingale System

Die wohl bekannteste Roulette Strategie von allen ist das Martingale System. Obwohl es sich beim ersten Hören durchaus vielversprechend anhört, wird es von nahezu allen Kennern als unbrauchbar abgelehnt. Trotzdem gibt es immer wieder Roulette Spieler, die sich neu am Martingale System versuchen. Auch als Online Roulette System ist es bei Spielern, die vielleicht noch nie in einer richtigen Spielbank waren, aber gerne in Online Casinos spielen, äußerst beliebt.

Wie funktioniert die Martingale?

Die dem Martingale System zugrunde liegende Idee ist denkbar einfach: Du spielst ausschließlich auf einfache Chancen (Rot/Schwarz; Gerade/Ungerade; 1-18/19-36) und verdoppelst Deinen Einsatz nach jedem Verlust. Wenn Du dann gewinnst, ist der Verlust wieder ausgeglichen und Du hast zusätzlich einen Gewinn erzielt.

Ein Beispiel: Du setzt ein Stück auf Schwarz. Erscheint Rot, setzt Du zwei Stücke auf Schwarz. Wenn dann wieder Schwarz erscheint, hast Du den ersten Verlust ausgeglichen und ein Stück als Gewinn erhalten.

Hört sich doch gut an, oder? Wo ist also der Haken? Ganz einfach: Die Einsätze verdoppeln sich im Fall einer Pechsträhne so schnell, dass der Einsatz leicht Höhen erreicht, die an die Grenzen des Tischlimits und des eigenen Kapitals stoßen. Einen Eindruck davon bekommst Du, wenn Du Dir die folgende Tabelle anschaust:

 

RundeEinsatz/StückeGesamtverlust
111
223
347
4815
51631
63263
764127
8128255
9256511
105121023

Einwenden lässt sich natürlich, dass die Wahrscheinlichkeit, zehn Mal nacheinander zu verlieren, relativ gering ist. Allerdings soll es ja auch darum gehen, langfristig zu gewinnen und nicht darum, die ganze Zeit seine Verluste wieder ausgleichen zu müssen. Mathematisch lässt sich nämlich nachweisen, dass Du mit der Martingale Roulette Strategie durchschnittlich viele kleine Gewinne und wenige große Verluste erzielen kannst. Den Titel als bestes Roulette System wird die Martingale Strategie also nicht gewinnen.

Viele Spieler haben das Martingale Roulette System bereits ausprobiert, ohne dass es ihnen bewusst war. Denn letztendlich geht es darum verlorenes Kapital auszugleichen, sodass man nie sein ganzes Geld verspielt. Aber genau das passiert, wenn der Spieler an Permanenzen glaubt. Das bedeutet, dass gewisse Tendenzen in den Ergebnis von Zahl und Farbe vermutet wird. Das genaue Studieren von Permanenzen ist sowohl online als auch in der Spielbank möglich. Die großen Spielbanken in Deutschland stellen sogar große Roulette Statistiken ins Netz, damit die Spieler nach Herzenslust Tendenzen herausfiltern können. Allerdings ist davon auszugehen, dass jeder neue Wurf die Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses wieder auf Null setzt. Erfahrene Spieler wissen, dass trotz gefühlter Permanenz plötzlich zehnmal hintereinander Schwarz fallen kann und diese Unwahrscheinlichkeit noch nicht einmal selten ist. Das Martingale Roulette System und das Beharren auf ein wahrscheinliches Ergebnis kann ziemlich schnell zu Verlust vom gesamten Kapital führen.

Permanenzen und Marches

So manchem Spieler wird es aufgefallen sein, dass einige Besucher der Spielbank nicht sofort setzen, sondern erst einmal die Ergebnisse verschiedener Tische inspizieren. In der Regel warten sie gespannt auf den Moment, der sich „richtig“ anfühlt. Wenn zum Beispiel bereits fünfmal hintereinander Rot gefallen ist und sich nun die Chance auf Schwarz bietet. Auch wenn keine Roulette Statistiken mit Permanenzen studiert wurde, die Übersicht der letzten Würfe reicht meist aus, um eine Tendenz zu erkennen. Es kann übermäßig viel Rot fallen oder mehrheitlich hohe Zahlen. Nun ist man versucht nach einer Variante des Marche oder Marsch Systems zu handeln.

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Es ist zum Beispiel gerade Rot gefallen. Beim nächsten Wurf wird ein Spieler, der mit der Bank setzt wieder Rot wählen, er vermutet eine Zweierserie. Wenn bisher wenig Zweierserien geworfen wurden, so werden sich viele für einen Einsatz gegen die Bank entscheiden. Also muss die Kugel als nächstes auf Schwarz landen. Die Basis für Marches sind die Permanenzen oder Tendenzen, die sich im Ergebnisüberblick herausstellen. Diese Methode kann auf alle Chancen im Spiel angewandt werden, auf einzelne Zahlen oder auch einfache und mehrfache Chancen. Du musst Dich immer nur entscheiden, ob du mit oder gegen den Trend gehst. Bei einer Serie setzt man deshalb auf Zahlen, die schon lange nicht mehr geworfen worden sind. Wenn der Croupier zu Schwarz „tendiert“ ist die andere Möglichkeit hauptsächlich auf Schwarz zu setzen, also dem Trend überwiegend zu entsprechen.

Welches Marche System ist das bessere?

Man kann diese Roulette Strategie auch ohne große Aufmerksamkeit der Permanenzen spielen. Wenn man also grundsätzlich auf die gerade verlorene Chance setzt oder immer auf den vorletzten Coup. Auch der grundsätzliche Wechsel von Rot und Schwarz usw. nach jedem Wurf ist möglich. Diese Roulette Systeme sind allerdings nur langfristig zu überblicken. Derjenige, der bei den einfachen Chancen immer auf das vorletzte Ergebnis setzt, wird langfristig von Serien profitieren. Der Spieler, der eher auf Ausgleich bedacht ist, also meist gegen die Bank setzt, hat über längere Zeit etwas von schnellen Wechseln.

So verlockend die Roulette Strategie nach Trend zu spielen auch ist, einen guten Roulettespieler überrascht nichts. Serien, die einfach nicht enden oder anfangen wollen, haben schon so manche sichere Trendprognose einfach verpuffen lassen. Es empfiehlt sich deshalb nicht zu lang auf eine Serie oder gegen sie zu setzen. Eine gute Taktik ist, nach einer Fünfer-Serie den Einsatz zu unterbrechen bis der Knoten durchgeschlagen wurde. Denn mit einem Trend berechnest Du automatisch die Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses. Und die wird jedoch bei jedem neuen Coup auch neu berechnet. Welches Marche System besser ist, ist die persönliche Entscheidung eines jeden Spielers. Die Methode verbessert faktisch keine Gewinnchancen, aber sie hilft Ratlosen dabei, Entscheidungen zu treffen.

2. Das Paroli System

Das Paroli System funktioniert gewissermaßen wie das Martingale System – nur umgekehrt. Statt nach jedem Verlust erhöhst Du nach jedem Gewinn Deinen Einsatz. Es ist nicht von vornherein festgelegt, auf was Du spielst – wie bei der Martingale bietet es sich aber auch hier an, auf einfache Chancen (Rot/Schwarz; Gerade/Ungerade; 1-18/19-36) zu spielen.

Martingale Strategie

Du bestimmst im Voraus, wie hoch Dein Einsatz sein soll. Wenn Du verlierst, setzt Du die gleiche Höhe erneut; wenn Du hingegen gewinnst, setzt Du den Einsatz plus Gewinn ein. Man riskiert also nicht viel, weil man nur seine Gewinne setzt. Dieses System ist daher kapitalschonend, auf Dauer gewinnbringend ist es allerdings auch nicht.

Außerdem setzt diese Roulette Strategie letztendlich genauso voraus, dass die ersten Spiele gewonnen werden müssen, denn ohne frühere Gewinne gibt es auch keinen nennenswerten erfolgreichen Coup. Ein einfaches Paroli zu gewinnen ist nicht besonders schwer. Gute Nerven braucht man allerdings beim mehrfachen Paroli. Hierbei belässt der Spieler seinen gewonnen Einsatz auf der erfolgreichen Chance und hofft einen weiteren günstigen Wurf. Sollte der Spieler besonders großen Mut haben, lässt er die Gewinne liegen so lange wie es seine Nerven zulassen. Das ursprüngliche Kapital wird im besten Fall nicht mehr angerührt. Es wird allerdings genauso schnell auch verloren, wenn die Gewinne mit einem Schlag vernichtet werden und man wieder von vorne anfangen muss.

3. D’Alembert

Das bekannte d’Alembert Roulette System wurde nach dem französischen Mathematiker Jean le Rond d’Alembert (1717-1783) benannt. Es funktioniert ähnlich wie das Martingale System – mit dem Unterschied allerdings, dass Du mit einem Gewinn nicht alle vorherigen Verluste ausgleichen kannst, weil Du mit einer so genannten flachen Progression spielst. Das bedeutet: weniger Einsatz und weniger Risiko.

Du spielst solange mit einem Stück Einsatz, bis Du verlierst. Jetzt wird der Einsatz beim nächsten Setzen um ein Stück erhöht. Nun spielst Du solange mit erhöhtem Einsatz, bis Du wieder gewinnst und Deinen Einsatz um ein Stück senkst. Schaffst Du es dann, wieder zu einem Stück Einsatz zurückzugelangen, liegst Du im Plus, wie Du folgender Tabelle entnehmen kannst:

 

RundeEinsatzVerlustGewinnGesamt
111-1
222-3
333-6
444-10
555-5
644-1
733+2
822+4
911

D’Alembert ist eine abgeschwächte Form des Martingale Systems mit dem gleichen Nachteil. Da Du allerdings nicht so viel riskieren musst, kannst Du es länger spielen und dadurch auf Dauer mit dieser Roulette Strategie eventuell Gewinne erzielen. Die Vorteile des Systems beinhalten also auch gleichzeitig die Nachteile und umgekehrt. Es wird kein einzelner erfolgreicher Coup ausreichen, um den Verlust wettzumachen. Da die Einsätze aber langsamer ansteigen, verkraftet man auch eine hartnäckige Verlustserie, bei der das klassische Martingale System bereits das gesamte Kapital aufgefressen hätte. Das d´Alembert System funktioniert durch das Prinzip des Ausgleichs. Wie bei allen anderen gibt es allerdings auch beim d’Alembert System keine Möglichkeit, Dein Verlustrisiko oder den Hausvorteil der Spielbank zu verringern. Das gilt leider auch, wenn man es als Online Roulette System im Internet nutzt.

4. Contre d’Alembert

Es ist unschwer zu erkennen, dass das d’Alembert System einen richtigen Ansatz verfolgt. Um seine Nachteile zu umgehen, haben Roulettetheoretiker auf dieser Basis eine Strategie entwickelt, die aus der Verlustprogression des d’Alembert Systems eine Gewinnprogression zu machen versucht. Der Name lautet entsprechend: Contre d’Alembert. Dabei wird der Einsatz nicht nach einem Verlust, sondern nach einem Gewinn erhöht und nach einem Verlust verringert. Die Gewinnchancen sind so zwar nicht höher, die Einsätze halten sich hingegen im Rahmen. Aber auch das beste System schützt nicht vor Verlust. Ein paar simple Coups mit der grünen Zero reichen aus, um jedes System umzustoßen. Der Ausgleichgedanke der d´Alembert Systeme basiert auf der Betrachtung großer Zahlenreihen. Auch das Zwei-Drittel-Gesetz besagt, dass bei einer kleinen Anzahl von Würfen – und 37 Würfe sind vergleichbar mit einem guten Casinoabend – nur zwei Drittel der Zahlen getroffen werden. Die Wahrscheinlichkeit der genau einmal getroffenen Zahlen und den gar nicht getroffenen Zahlen ist fast gleich. Alle vorgestellten Roulette Systeme haben Vor- und Nachteile. Du kannst das Risiko bei keinem der Roulette  Systeme entscheidend schmälern, aber mit glücklicher Hand Gewinne und Verluste besser kontrollieren.

5. Kesselgucken

Während Martingale und Co mathematische Strategien darstellen, ist das Kesselgucken eine physikalische Vorgehensweise. Um das Kesselgucken ranken sich Mythen und Märchen – und das obwohl es eigentlich nur mit hartem Training und trockenem Physikunterricht zu erklären ist. Einfach mal so Kesselgucken ausprobieren ist praktisch unmöglich.

Am Roulettetisch in der Spielbank hast Du bestimmt schon einmal bemerkt, dass manche Spieler erst kurz vor dem Aufruf des Croupiers ihren Einsatz machen. Kurz vor dem “Nichts gehts mehr!” entscheiden sie sich für Zahlenkombinationen und Kesselspiele. Zu den bekanntesten Kesselspielen zählen zum Beispiel die Große und Kleine Serie. Darum geht es nämlich beim Kesselgucken: Den Einschlagsektor der Kugel bestimmen. Kein Mensch kann auf die Zahl genau bestimmen, wo die Kugel liegen bleibt. Kesselgucken funktioniert auch nicht bei jedem Coup. Es gibt viele Faktoren, die ein Spieler dabei beachten muss. Zuallerst ist das Verhältnis von Geschwindigkeit von Kessel und Kugel entscheidend. Auch die Schwere der Kugel spielt eine Rolle. Denn je schwerer die Kugel, desto träger macht sie ihren Weg. Der Kesselgucker bestimmt dann den Sektor im Kessel, in dem die Kugel liegen bleiben wird.

Heutzutage sind Kessel und Kugeln so weit entwickelt, dass es selbst großen Meistern des Kesselguckens schwer fällt eine Vorhersage zu machen. Mithilfe von Computern werden Kessel justitiert, Kugeln werden mit Materialien wie Teflon immer schneller und leichter. Und somit immer unberechenbarer. Der berühmte deutsche Kesselgucker Christian Kaisan hat bereits vor Jahrzehnten das Ausgucken trainiert, schon damals hat er nur für die Trockenübungen in der Anfangsphase drei Jahre gebraucht. Wer also denkt, er könne mit dem Kesselgucken leichtes Geld machen, der irrt.

Auch der Croupier hat im wahrsten Sinne des Wortes seine Hand im Spiel. Die Drehung und der Kraftaufwand in seiner Hand lenken den Weg der Kugel genauso entscheidend wie ihr Gewicht. Nur ein winziger Ausrutscher des Croupiers genügt, um eine Vorhersage unbrauchbar zu machen. Viele Spieler mögen keine Croupiers, die keine kontinuierliche Wurftechnik haben. Der “Flow” muss dem eigenen Spielrhythmus zusagen.

All das ist in der digitalen Welt natürlich anders. Selbst physikalische Genies können gegen die Software des Online Roulette nicht ankommen. Und auch beim Live Roulette nutzt Kesselgucken mit Hilfe einer Software überhaupt nichts. Wer eine solche Software zum Kesselgucken angeboten bekommt, der kann getrost ablehnen. Solche Angebote sind unseriös und außerdem ist der Gebrauch strafbar. Auch wenn Kesselgucken für Online Spieler also flach fällt, so bieten Online Casino andere Vorteile, die die physikalische Welt nicht bietet.

Online Roulette ausprobieren

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Am einfachsten sieht man die Vor- und Nachteile der einzelnen Roulette Strategien natürlich, indem man sie selbst testet. Das Schöne an den vorgestellten Strategien ist, dass kein Roulette System verboten ist oder nicht gern gesehen wird. Das Testen geht am besten online, weil man dort Dinge ausprobieren kann, die in der Spielbank, wo man unter Beobachtung steht, nicht möglich sind.

Das Onlinespiel kann sogar einen ganz neuen Reiz für Dich bedeuten, wenn Du bisher in Spielbanken gespielt hast. Ohne die Wurfhand des Croupiers blicken wir oft anders auf das Spiel. Auch wenn es Einbildung ist, mit dem „Flow“ einiger Croupiers will manchmal kein System funktionieren. Mit einer guten Roulette-Software fällt diese Unsicherheit weg. Auch die Geschwindigkeit des Spiels ist variabel. Das hat den großen Vorteil, dass man nicht unter Druck gerät, weil man über ein System und seine Effektivität nachdenken möchte. Roulette Systeme kostenlos ausprobieren, das geht sowieso nur online.

Als Online Casino kann ich Dir den CasinoClub zum Spielen empfehlen. Einerseits gibt es dort die beste Roulette-Software, die man derzeit online finden kann und andererseits erhalten alle Spieler von CasinoVerdiener dort einen No Deposit Bonus in Höhe von 15 €, mit dem Du Dich erst einmal in aller Ruhe im CasinoClub umsehen kannst.

Nur online gibt es für Spieler einen Starterbonus, der es erlaubt das eine oder andere System auszuprobieren, ohne dass eigenes Kapital riskiert werden muss. Das funktioniert im CasinoClub zum Beispiel wunderbar. Roulette Systeme die funktionieren, und zwar bei jeder Spielsession, existieren nicht. Genau das macht den Reiz des Spiels aus. Den Blick auf das eigene Kapital nie zu verlieren ist sowieso das wichtigste System eines jeden Spielers.

 

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